Der Leiter Immobilien der TU München Florian Loibl verkündete die gute Nachricht in der gestrigen Stadtratssitzung. Dazu wird die Wärmeversorgung durch eine externe Firma komplett neu organisiert. Die Energie kommt zur Hälfte aus der Abwärme des Leibniz-Rechenzentrums. Ergänzt wird sie durch Wärmepumpen, Geothermie und elektrische Kessel für die Spitzenlast. Die Umwelt wird auf diese Weise von 30.000 Tonnen CO2 pro Jahr entlastet. Ganz besonders bedankte sich Herr Loibl bei Bürgermeister Gruchmann, der die TUM in den vergangenen Jahren ständig gemahnt habe, diesen Prozess in die Wege zu leiten. SPD-Fraktionsvorsitzender Götz Braun wünschte sich zum Schluss noch, dass mit Hilfe der Windkraft letztlich auch noch das Rechenzentrum eine regenerative Stromquelle erhalten könnte, aber der Bau von Windrädern wird derzeit durch die Ansprüche des Flugverkehrs über Garching ausgebremst.
Foto: Blick auf LRZ (links) und TUM (rechts im Hintergrund)
