Worauf wir aufbauen
Bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, ist eine zentrale soziale Aufgabe. Der Wandel Garchings vom Dorf zur Universitätsstadt zeigt sich in intensiver Bautätigkeit, die SPD-Bürgermeister stets mit sozialer Ausrichtung und Bürgerbeteiligung gestaltet haben. Unter Bürgermeister Dietmar Gruchmann wurde die sozialgerechte Bodennutzungsquote (SoBon) auf 30 Prozent erhöht, sodass neu geschaffene Flächen für Eigenheime, Genossenschaftsprojekte oder Mietwohnungen genutzt werden können. Bestehende soziale Errungenschaften schützt die Stadt durch Erhaltungssatzungen und den qualifizierten Mietspiegel.
Was wir wollen
Bezahlbarer Wohnraum für alle erfordert soziale Maßnahmen auf einem angespannten Markt. Zukunftsorientierte Wohnungspolitik bedeutet für uns zudem, wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu berücksichtigen. Die Wohnbautätigkeit muss sich an den Kapazitäten der Stadtgesellschaft, etwa bei Schulen und anderen Einrichtungen, orientieren. Um Spekulationsgewinne zu begrenzen, soll die SoBon-Quote auf bis zu 50 Prozent erhöht werden. Neubaugebiete sollen von Anfang an mit regenerativen Energien versorgt werden, und Investoren sollen nachhaltige Mobilitätskonzepte vorlegen.
Unsere Politik
- Bürgermeister Dietmar Gruchmann hat durch konsequente Verhandlungspolitik die lange geplante Kommunikationszone im Garchinger Norden zur Umsetzungsreife gebracht. 2026 beginnen die Erschließungsarbeiten für Wohnraum für bis zu 2.800 neue Einwohnerinnen und Einwohner. Die Garchinger SPD hat dieses Vorhaben stets unterstützt, da die Attraktivität Garchings auch große Lösungen erfordert. Ganz gleich, ob Menschen hier aufgewachsen sind oder zugezogen, studieren oder arbeiten, Sport im Verein treiben oder den Bürgerpark nutzen – viele möchten am liebsten in Garching leben.
- Wir setzen auf Baugesellschaften und Baugenossenschaften, die nicht primär gewinnorientiert arbeiten. Gemeinsam mit ihnen können Projekte – auch auf städtischen Flächen – realisiert werden, bei denen die Quadratmeterpreise deutlich unter dem Marktniveau bleiben. Sie erleichtern zudem den Wohnungstausch und Anpassungen an unterschiedliche Lebensphasen.
- Im Stadtkern mit guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr befürworten wir Nachverdichtung, sofern sie sich harmonisch in das Stadtbild einfügt. Auch Wohnungsumbauten und -teilungen wollen wir möglichst unbürokratisch ermöglichen. Die Überbauung bereits versiegelter Flächen, wie etwa von Parkplätzen, sehen wir ebenfalls als sinnvolle Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen.
- Wir setzen uns für eine aktive Wohnungsbaupolitik der Stadt ein. Dabei sollte die Stadt ihre SoBon-Flächen nutzen und von ihren Vorkaufsrechten Gebrauch machen bzw. sich diese schon langfristig sichern (Erbbaurecht). Zur Beschleunigung der Wohnraumschaffung sind die aktuellen gesetzlichen Möglichkeiten („BauTurbo“) zu nutzen.
- Wir fordern faire Miet- und Kaufpreise und appellieren an Eigentümer, soziale Verantwortung zu übernehmen. Absichtliche Leerstände, Kurzzeitvermietungen und Ferienwohnungen in Wohngebieten sollen durch eine Zweckentfremdungssatzung verhindert werden, denn Wohnen ist ein Grundrecht.
