Pressegespräch: Bürgermeisterin Gabor macht ihre Hausaufgaben nicht

Veröffentlicht am 09.02.2010 in Regionalpolitik

Die Haushaltsvorlage sei dafür ein typisches Beispiel, so Dietmar Gruchmann als Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat. Die Vorlage eines nicht genehmigungsfähigen Haushaltes habe eben nichts mit Demokratie sondern allenfalls mit Unvermögen zu tun.

Der Gang wie ein Sausewind durchs Rathaus habe zu mancher Strafversetzung von Mitarbeitern geführt, aber keineswegs zu einer verbesserten Lage für die Bürger, weil jetzt das Rathaus mehr mit sich selbst beschäftigt sei, um sich im organisatorischen Irrgarten des Rathaus zurecht zu finden Wichtig für die SPD ist es, den beschlossenen Bau der VHS gleich so großzügig zu bauen, dass auch noch andere Institutionen wie beispielsweise die Bücherei oder auch die Nachbarschaftshilfe dort mit einziehen können, die nun wirklich derzeit unter großer Enge leide. Aber leider hat es Frau Gabor auch hier versäumt darüber mit den Stadträten zu beraten. Es sei doch wirklich besser zuerst zu überlegen, was man eigentlich will und dann entsprechende Wettbewerbe auszuschreiben.

Ein Antrag der SPD ist immer noch nicht behandelt worden: Im Seniorenheim eine Senioren-Beratung zu schaffen. Das Programm aus dem Sozial- und Unterhaltungsbereich finde zwar regen Zuspruch, aber es gäbe eben keine offizielle Beratung beispielsweise zum Thema Unterstützung bei der Kurzzeitpflege. SPD Chef Götz Braun meinte hierzu, dass etwa fünf Stunden für den Anfang ausreichend seien, später könne dies dann auch dem anstehenden Bedarf angepasst werden. Als Resümee bleibe festzuhalten, die Bürgermeisterin habe es bis heute nicht geschafft, klare Konzepte den Stadträten und den Bürgern Garchings vorzulegen. Klaus Werner

 

Der Bürgermeister

Dr. Dietmar Gruchmann

Im Bundestag

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