Gemeinschaftsschule

Veröffentlicht am 07.03.2012 in Bildung & Kultur

Aussortiert mit 10 Jahren, lernen unter Druck, Gemeinden ohne Schule … Der Alltag für viele Schülerinnen und Schüler in Bayern ist bestimmt von langen Fahrwegen, sturem Pauken und Versagensängsten. Hinzu kommt, dass in Bayern das Kind eines Akademikers eine fast sieben Mal höhere Chance hat, ein Gymnasium zu besuchen, als das Kind eines Facharbeiters.

Die große Idee hinter der Gemeinschaftsschule: Mehr Gerechtigkeit in Bayern. Denn Bildungschancen dürfen nicht vom Geldbeutel, von der Herkunft oder dem Wohnort der Eltern abhängen. Lernen ohne Übertrittsdruck und Lerninhalte, die sich dem Potenzial der Schülerinnen und Schüler anpassen – durch das moderne pädagogische Konzept der individuellen Förderung ist dies möglich. Und nur mit den besten Voraussetzungen kann jede Schülerin und jeder Schüler das Beste aus sich machen.

Davon profitieren alle! Gemeinden bleiben mit dem Modell der Gemeinschaftsschule attraktiv für junge Familien. Unternehmen sichern sich gut ausgebildete Fachkräfte vor Ort. Und die Generationengerechtigkeit findet eine Basis, auf der Jung und Alt aufbauen können.
Der nächste Bildungsdialog findet in Unterföhring, am 8.3.2012 statt.
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