Klimafasten Woche 7

Zusammen geht es besser!

Wie die letzten Wochen gezeigt haben, können wir selbst viel für den Klimaschutz tun. Das sind alles Schritte in die richtige Richtung, aber es wird nicht reichen. Wir müssen unsere Gesellschaft radikal verändern. Aber das ist keine Aufgabe für Einzelkämpfer, sondern für gemeinsames politisches Handeln. Die Vorschläge für die letzte Fastenwoche sollen möglichst zu einem dauerhaften Engagement inspirieren.

Aufgabe 27: sich in einem Verein für den Klimaschutz engagieren
Garching hat eine lebendige Vereinslandschaft. Es gibt Vereine wie den BUND Naturschutz oder den Alpenverein, die sich schon vom Vereinsziel her für Klima- und Umweltschutz engagieren. Aber auch in anderen Vereinen kann man etwas tun. Wie gelangen die Kinder zu Sportturnieren? Werden schon Fahrgemeinschaften gebildet? Wie gestalten wir unsere Feste?

Aufgabe 28: sich bei Fair Trade Town Garching engagieren
Die Klimakrise betrifft alle Länder weltweit. In Europa werden wir sie besser überstehen als in Ländern mit einem schlechten Entwicklungsstand. Noch immer nehmen wir Produkte von dort gerne mit, ohne uns um die Zustände vor Ort zu kümmern. Die Fair Trade Town Bewegung möchte das ändern. Garching hat gerade die Kriterien erfüllt. Es gibt bereits eine Lenkungsgruppe, die zukünftige Aktivitäten koordinieren wird. Über die Initiative könnt ihr euch hier informieren: https://www.fairtrade-towns.de

Aufgabe 29: mit Freunden über Klimaschutz diskutieren
Nein, über Klimakrise und Klimaschutz ist noch nicht alles gesagt. Es wird auch nach Corona ein wichtiges Thema bleiben. Klimaschutz ist nicht nur die Sache von Politiker*innen. Gerade weil wir unsere Lebensgewohnheiten ändern werden müssen, brauchen wir eine breite Diskussion in der Gesellschaft. Also, redet miteinander, tauscht gute Beispiele oder teilt euer Wissen über die naturwissenschaftlichen Hintergründe.

Aufgabe 30: Parteien erkunden.
Wenn wir die Klimakrise abschwächen wollen, werden wir unsere Gesellschaft umbauen müssen. Wie wir jetzt in der Corona-Krise sehen, werden die Mensch ganz unterschiedlich betroffen sein. Auch beim Klimaschutz müssen soziale und technische Aspekte gegeneinander abgewogen werden. Wir meinen, das geht immer noch am besten in einer funktionierenden Demokratie.

Also schaut euch an, was die Parteien zum Klimaschutz zu sagen haben. Und noch besser: Nehmt an Veranstaltungen teil und bringt eure Meinung ein. Parteien sind nämlich nicht zum Regieren, sondern zum Mitbestimmen da!

Der Bürgermeister

Dr. Dietmar Gruchmann

Im Bundestag

Bela Bach